Spende Blut- Rette Leben!

Tierblutspender gesucht!

Ansprechpartner: Dr. Becker
Unsere Praxis sucht auch weiterhin freiwillige tierische Blutspender
 
um rechtzeitig Hilfe leisten zu können.
 
Wer kann Spenden?
 
Der Spender sollte ausgewachsen, regelmäßig geimpft und gesund sein.
 
Katze sollten mindestens 4 kg schwer und nicht älter als 10 Jahre sein.
 
Hunde sollten mindestens 20 kg Körpergewicht haben und möglichst nicht älter als 8 Jahre sein. Der Spender sollte aus keinem südeuropäischen Land stammen oder dort im Urlaub gewesen sein.
 
Wie erfolgt die Spende?
 
Bluttransfusionen werden häufig auch am Wochenende und nachts nötig. Im Notfall würden wir Sie unverbindlich telefonisch kontaktieren und mit Ihnen Besprechen, ob Ihr Tier gerade Spenden kann.
 
Die kostenlose Blutentnahme erfolgt in der Regel an einem Gefäß am Hals des Spenders. Um unter sterilen Bedingungen Arbeiten zu können wird an dieser Entnahmestelle etwas Fell rasiert. Bei unruhigen Hunden und bei den meisten Katzen ist eine kurze Sedation nötig.
 
Bitte planen Sie für die Blutspende ca. 30-45min ein.

Registrierung
 
Falls sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.
 
Eine vorherige kostenlose Blutgruppenbestimmung wäre für die Registrierung empfehlenswert.
 
Als kleines Dankeschön bekommt Ihr Tier eine Gutschrift von 30 Euro in seiner
 
Patientenakte für den nächsten Besuch in unserer Praxis vermerkt.
 
 
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
 
Das Praxisteam


Mops, Bully und Co. beim Tierarzt - Lohnt sich eine Tierkranken-/OP-Versicherung?

Wissenswertes

Mops, Bully und Co. beim Tierarzt- Lohnt sich eine Tierkranken-/OP-Versicherung?

Dazu lässt sich sagen:Grundsätzlich ja, aber es kommt auch drauf an.

Hintergrund:

Vor dem Hintergrund der sich ständig weiter entwickelnden Tiermedizin und dem in vielen Fachbereichen möglichen Behandlungs- und Operationsstandards wie in der Humanmedizin, ist es durchaus verständlich, dass sich die Tierarztkosten aufgrund des höheren fachlichen, technischen und zeitlichen Aufwandes erhöhen.

Auch die Konsultation eines Tierarztes im Notdienst wird meist mit erhöhtem Satz der tierärztlichen Gebührenordnung berechnet.

Wieso kommt es drauf an?

Natürlich ist die Unfall- und Ansteckungsgefahr einer einzeln gehaltenen Wohnungskatze anders als die eines freilaufenden Hundes.

Aber auch die Rasse des Hundes ist ein wichtiges Kriterium für die Anfälligkeit für Krankheiten und Verletzungen.

Mit welchenKrankheiten haben wir häufig zu tun?

Kleine Hunderassen, meist unter 5 kg Körpergewicht, werden häufig wegen Frakturen vorgestellt, weil der banale Sprung vom Sofa dann doch zu viel war.

Aber je kleiner die benötigten Platten und Schrauben in der OP sind, desto teurer ist das Material auch. Das ist vielen Tierbesitzern nicht bewusst.

Viele brachycephale (kurzköpfige) Tiere, wie etwa Möpse, französische und englische Bulldoggen, Chihuahua und andere, sind nicht immer mopsfidel, weil sie durch zu kleine Atemwege im Bereich der Nase und zu lange Gaumensegel Probleme mit der Atmung haben. Kehlkopf- und Luftröhrenprobleme u.Ä. gesellen sich oft dazu.

Das sogenannte brachycephale Atemnotsyndrom entwickelt sich sehr häufig bei diesen Rassen und macht oftmals eine Nasenoperation oder eine Gaumensegelkürzung unumgänglich. Meist ist das Problem aber damit nur verkleinert und nicht ganz verschwunden.

Beiverkleinerten Atemwegen ist desweiteren auch bei kleineren Operationen eine aufwendigere Gasnarkose und eine maschinelle Narkoseüberwachung erforderlich, da wir im Rahmen unserer Operation selbstverständlich das bestehende Restrisiko für Ihren Liebling so klein wie nur irgendwie möglich halten.

Neurologische Erkrankungen, wie epileptische Anfälle, und orthopädische Erkrankungen, wie Kreuzbandrisse bis hin zum Bandscheibenvorfall sind ebenfalls häufig in unserer Praxis anzutreffen

Der Fachbereich der Augenheilkunde hat oft mit schweren Augenverletzungen, trockenen Augen und Nickhautdrüsenvorfällen zu tun; verstärkt ebenfalls bei Mops, Bully und Co. anzutreffen.

Der Fachbereich für Zähne sieht bei Mops, Bully und Co. durch die veränderte Zahnstellung vermehrt Zahnstein und Paradontitis, was häufig bei diesen Hunden schon früh Zahnbehandlungen in Narkose notwendig macht.

Brachycephale Hunde mit Haut- und Ohrenentzündungen durch Infektionen und allergische Erkrankungen werden bei unseren Dermatologen ebenfalls vermehrt vorgestellt und die klassischen Magen- Darmprobleme sind ebenfalls keine Seltenheit.

Kurz gesagt: Bei Mops, Bully und Co. stehen viele diagnostische und operative Schritte an. Häufig benötigen wir eine Narkose, denn ohne geht die Zahnbehandlung oder die Augenoperation natürlich nicht. Aufgrund der häufigen Atemwegs- und Rückenleiden kommen bei diesen Rassen auch oft bildgebende Verfahren, wie Röntgen, Ultraschall oder computertomographische Untersuchungen zum Einsatz, da sie notwendig sind, um eine Diagnose, einen Behandlungsplan und eine Prognose erstellen zu können.

Unsere Empfehlung:

Wir empfehlen Ihnen daher, sich frühzeitig, am besten schon ab dem Hundealter von 12 Wochen, mit dem Thema einer Tierkrankenversicherung, einer Tieroperationsversicherung oder einer Kombination aus beidem auseinanderzusetzen.

Solange Ihr Tier jung und gesund ist, gibt es selten Probleme eine Versicherung abzuschließen. Man sollte auch darauf achten, dass der Versicherer ihre Rasse versichert und ggf. welche angeborenen Krankheiten die Versicherung nicht abdeckt.

In Deutschland gibt es aber mittlerweile zunehmend Angebote für Tierkranken- und OP-Versicherungen.

Informieren Sie sich bitte!Ihr Tier wird es Ihnen danken!


Fachtierärztliches Zentrum für Kleintiere

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